Der Begriff „FDA-Zulassung für Kosmetika“ wird häufig von Unternehmen verwendet, die Kosmetikprodukte in den Vereinigten Staaten vermarkten möchten. Der Begriff wird jedoch oft missverstanden. Im Gegensatz zu Arzneimitteln oder bestimmten Medizinprodukten benötigen Kosmetikprodukte keine vorherige Zulassung durch die FDA, bevor sie in den USA verkauft werden dürfen.
Vielmehr bezieht sich der Begriff der FDA-Registrierung für Kosmetika im Allgemeinen auf bestimmte regulatorische Verpflichtungen, die im Rahmen des „Modernization of Cosmetics Regulation Act“ von 2022 (MoCRA) eingeführt oder verschärft wurden – der bedeutendsten Reform der US-amerikanischen Kosmetikvorschriften seit Jahrzehnten.
Gemäß dem MoCRA müssen Kosmetikunternehmen mehrere neue regulatorische Anforderungen erfüllen, die darauf abzielen, die Aufsicht über in den Vereinigten Staaten vermarktete Kosmetikprodukte zu verstärken. Zu den wichtigsten Verpflichtungen zählen die Registrierung von Kosmetikbetrieben bei der FDA, die Meldung von Kosmetikprodukten bei der FDA, erweiterte Pflichten zur Sicherheitsnachweisführung sowie die Meldepflicht für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse.
Für Hersteller, Markeninhaber und internationale Unternehmen, die Kosmetika auf den US-Markt exportieren, ist es daher unerlässlich, zu verstehen, was die FDA-Registrierung für Kosmetika konkret bedeutet.